Belinda Bencic reagiert mit Selbstironie auf ihre jüngste Niederlage gegen Caroline Wozniacki. Fans und Kolleginnen widersprechen Bencic aber.
Belinda Bencic steht auf der Chinesischen Mauer.
Belinda Bencic steht auf der Chinesischen Mauer. - Instagram / @belindabencic

Das Wichtigste in Kürze

  • Bencic hat fünf Niederlagen in Serie kassiert.
  • Alle diese Niederlagen waren aber gegen besser klassierte Spielerinnen.
  • Auf Instagram zeigt sich Bencic selbstironisch, erhält aber viel Zuspruch.
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Belinda Bencic (WTA 41) hat auch einfach Pech. Das musste einmal gesagt sein. Die 21-Jährige erarbeitete sich letztes Jahr nach langen Verletzungs- und anderen Querelen an ITF-Turnieren wieder ein vernünftiges Ranking, damit sie 2018 angreifen konnte.

Alle Niederlagen sind eigentlich wenig überraschend

Das tat sie dann auch. Besonders in Wimbledon, wo Belinda Bencic in der ersten Runde Caroline Garcia (WTA 6) besiegte. Viele weitere Exploits blieben in diesem Jahr aus. In den letzten fünf Spielen ging sie immer als Verliererin vom Platz. Das klingt dramatisch, wird aber relativiert, wenn man sich anschaut, gegen wen die Schweizerin denn verlor.

Es waren nämlich allesamt Frauen, die vom Ranking her stärker einzustufen sind als Bencic: Aliaksandra Sasnovich (WTA 33) an den US Open, Garbiñe Muguruza (WTA 14) in Tokyo (JAP), Kiki Bertens (WTA 11) in Wuhan (CHN) und gestern Montag Caroline Wozniacki (WTA 2) in Peking (CHN).

Naomi Osaka widerspricht Bencic

Belinda Bencic zeigt sich nach ihrer erneuten Niederlage zumindest selbstironisch. Auf Instagram postet sie ein Foto von sich auf der Chinesischen Mauer und schreibt dazu: «Da ich ja momentan im Tennisspielen ziemlich Scheisse bin, werde ich wenigstens eine gute Touristin.»

Daraufhin gab es Zuspruch von den Fans und auch anderen Tennisspielerinnen. US-Open-Siegerin Naomi Osaka (WTA 8), beispielsweise, kommentierte: «You don’t suck, you’ve never sucked, you never will suck okkkkkkkkkkkk» («Du bist nicht Scheisse, du warst nie Scheisse und du wirst nie Scheisse sein.»)

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