AfD-Politikerin prüft rechtliche Schritte gegen Rapper Farid Bang

Das Wichtigste in Kürze
- Und wieder fällt Farid Bang mit seiner Musik negativ auf.
- Der deutsche Rapper nannte die deutsche Politikerin Alice Weidel «Nazi-Bitch».
- Sie überlegt sich nun, ob sie gegen den Rapper mit rechtlichen Schritten vorgehen soll.
Nach einer Verbalattacke in einem Song prüft die deutsche AfD-Politikerin Alice Weidel rechtliche Schritte gegen den Rapper Farid Bang.
Sie schaue, ob und wie man dagegen vorgehen werde, sagte Weidels Pressereferent Daniel Tapp am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Weidel habe sich aber noch keine abschliessende Meinung gebildet. Sie wolle den Angriff zunächst nicht kommentieren.

Rapper Farid Bang hatte am Montagabend auf Instagram einen rund 20 Sekunden langen Song-Ausschnitt veröffentlicht, in dem er die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion unter anderem als «Nazi-Bitch» bezeichnet und droht, ihr das Nasenbein zu brechen.
Bang und sein Rap-Partner Kollegah waren im April trotz von vielen als antisemitisch empfundener Textzeilen mit dem Echo ausgezeichnet worden. Weidel hatte damals getwittert, Bang sei «nichts weiter als ein asozialer Marokkaner» – eine Anspielung auf dessen Song «Asozialer Marokkaner». Der Musiker hat marokkanische Wurzeln, wurde aber in Spanien geboren und lebt seit seiner Kindheit in Deutschland.