Hat «10vor10» eine neue News-Frau? Susanne Wille sorgt mit einem Foto für Verwirrung.
«10vor10»-Moderatorin Susanne Wille (links) und ihre Verschmelzung mit News-Kollegin Andrea Vetsch (r.).
«10vor10»-Moderatorin Susanne Wille (links) und ihre Verschmelzung mit News-Kollegin Andrea Vetsch (r.). - Screenshot SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit künstlicher Intelligenz lassen sich Gesichter in Filmen verändern und manipulieren.
  • Digitale Manipulation ist bereits jetzt ein Problem.
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Glatte, braune Haare, violetter Blazer und ein vertrauter Blick: Die Frau, die in die «10vor10»-Kamera spricht, kommt einem merkwürdig bekannt vor, obwohl sie keiner kennt. News-Moderatorin Susanne Wille (44) findet sie gar «ziemlich beängstigend».

Kein Wunder, denn: Diese Frau gibt es gar nicht. Das Gesicht, das dem Zuschauer scheinbar das Neueste aus aller Welt erklärt, ist eine am Computer entwickelte Verschmelzung von Wille und ihrer News-Kollegin Andrea Vetsch (43). Zu sehen ist also das Originalvideo mit gleichem Ton und gleicher Mimik, aber einem anderen Gesicht. Haare und Gesichtsform stammen von Wille, Augen, Nase und Mund von Vetsch.

Kein Fake: Die echte Andrea Vetsch im SRF.
Kein Fake: Die echte Andrea Vetsch im SRF. - Screenshot SRF

«Susanne Vetsch» ist in der fünfteiligen Serie über künstliche Intelligenz ab nächstem Montag im Nachrichten-Magazin zu sehen.

Was bei «10vor10» noch für ein Schmunzeln sorgt, ist für manch eine Berühmtheit bereits ein Problem. Mittels künstlicher Intelligenz projizieren Betrüger beispielsweise Promi-Gesichter auf Pornofilme – der Fake ist für das ungeübte Auge kaum erkennbar.

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