Hapag-Lloyd übernimmt 40 Prozent an indischem Terminalbetreiber

Das Wichtigste in Kürze
- JMBPL gilt mit seinen rund 5400 Beschäftigten und einem jährlichen Umschlag von rund 1,6 Millionen Standardcontainern (TEU) als führender privater Terminal- und Inlandtransport-Dienstleister in Indien.
Das Unternehmen betreibe Containerterminals, einen Mehrzweckterminal, Inland-Containerdepots, Containerfrachtstationen und weitere Logistikaktivitäten, wie zum Beispiel schienengebundene Dienstleistungen in ganz Indien, teilte Hapag-Lloyd mit.
«Terminal- und Infrastrukturinvestitionen sind ein wesentlicher Baustein unserer strategischen Agenda und Indien ist einer unserer bedeutendsten Wachstumsmärkte», sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen. Die Beteiligung werde die Präsenz der Reederei in Indien erheblich stärken – «und ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Aufbau unseres Terminal- und Infrastrukturgeschäfts».
Neben der Beteiligung JMBPL hält Hapag-Lloyd nach eigenen Angaben Anteile am italienischen Terminal- und Transportunternehmen Spinelli Group, am JadeWeserPort in Wilhelmshaven, am Containerterminal Altenwerder in Hamburg, am Terminal TC3 in Tanger sowie am Neubau des Terminal 2 im ägyptischen Damietta. Zuletzt hatte Hapag-Lloyd zudem eine Beteiligung am Terminalgeschäft der chilenischen SM SAAM vereinbart.