Der Euro hat am Donnerstag ein wenig zugelegt. Die Bank of Engalnd hält weiter an ihrer lockeren Geldpolitik fest.
Gebäude der Bank of England in London
Gebäude der Bank of England in London - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Euro hat am Donnerstag ein wenig zugelegt –
  • Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1845 US-Dollar gehandelt.
  • Die Bank of Engalnd hält derweil weiter an ihrer lockeren Geldpolitik fest.
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Der überraschend deutliche Anstieg der Auftragseingänge für die deutsche Industrie im Juni stützte den Euro nur geringfügig. Die am Nachmittag veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus den USA bewegten den Devisenmarkt nur wenig. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche etwas gesunken.

Der Rückgang lag allerdings in Rahmen der Erwartungen. Die Erstanträge gelten als ein Indikator für die Entwicklung des gesamten Arbeitsmarktes gelten. Am Freitag steht dann der monatliche Arbeitsmarktbericht an. Nach Einschätzung der US-Notenbank ist die Erholung am Arbeitsmarkt bisher noch nicht ausreichend.

Zugelegt zu anderen wichtigen Währungen hat unterdessen das britische Pfund. Die britische Notenbank hat erste vorsichtige Signale für eine geldpolitische Straffung gegeben. «Die Nervosität unter den britischen Notenbankern angesichts der auch in Grossbritannien stark anziehenden Inflation hat zugenommen», kommentierte Elmar Völker, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg.

Innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre sei demnach wohl eine erste Leitzinsanhebung zu erwarten. Zunächst hält die Bank of England aber an ihrer lockeren Geldpolitik fest und tastet Leitzins und Anleihekaufprogramm nicht an.

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