Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die höchste Notfall-Stufe ausgerufen.
Myanmar Southeast Asia Earthquake
In this photo taken from video released by Russian Emergency Ministry Press Service on Sunday, March 30, 2025, Russian Emergencies Ministry rescuers, together with its Chinese colleagues, rescue a woman from under the rubble, after she was lying under piles of concrete for more than two days, in Mandalay, Myanmar. (Russia Emergency Ministry Press Service via AP).Myanmar Southeast Asia Earthquake - keystone

«Die WHO hat diese Krise als Notfall der Stufe 3 eingestuft – die höchste Aktivierungsstufe im Rahmen ihres Notfallreaktionsprogramms», erklärte die Gesundheitsbehörde der Vereinten Nationen.

Es würden dringend acht Millionen Dollar benötigt, um Leben zu retten und innerhalb der kommenden 30 Tage Krankheitsausbrüche zu verhindern, erklärte die WHO am Sonntagabend. Für die vielen Verletzten bestehe wegen der begrenzten medizinischen Kapazitäten in dem armen Land ein hohes Infektionsrisiko.

Zudem drohe nach dem Beben in dem südostasiatischen Staat ein erhöhtes Krankheitsrisiko. Strom- und Wasserversorgung seien in Myanmar vielerorts unterbrochen, «was das Risiko von Ausbrüchen von durch Wasser und Lebensmittel übertragenen Krankheiten erhöht».

Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hatte am Freitag Myanmar und Thailand erschüttert. In Myanmar kamen mindestens 1.700 Menschen ums Leben, im Nachbarland Thailand starben mindestens 18 Menschen.

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