Nach den panikartigen Verkäufen zu Wochenbeginn haben sich die Aktienkurse an der Wall Street am Dienstag stabilisiert.
Coronavirus - Börsen
Die New Yorker Börse (NYSE) hat die drei Konzerne nun doch nicht dekotiert. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach panikartigen Verkäufen haben sich die Aktienkurse an der Wall Street stabilisiert.
  • Der Dow Jones Industrial stieg um 4,89 Prozent auf 25.018,16 Zähler.
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Neben Schnäppchenkäufen könnten Anleger auch darauf gesetzt haben, dass Massnahmen der US-Regierung zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus greifen.

Der Dow Jones Industrial stieg um 4,89 Prozent auf 25.018,16 Zähler. Vorausgegangen war dem allerdings der heftigste Ausverkauf seit der grossen Finanzkrise 2007 und 2008.

Anleger fassten erst im späten Handel wieder etwas Zutrauen. Zuvor war der Dow vorübergehend noch in die Verlustzone gerutscht. US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Regierung wegen des Coronavirus mit dem Kongress unter anderem über Erleichterungen bei der Lohnsteuer sowie über Kredite für Kleinunternehmen reden werde. Zudem stellte er Unterstützung für besonders betroffene Unternehmen in Aussicht, beispielsweise für Kreuzfahrtanbieter und Fluggesellschaften.

Der marktbreite S&P 500 rückte um 4,94 Prozent auf 2882,23 Punkte vor. Der technologielastige Nasdaq 100 ging um 5,34 Prozent auf 8372,27 Zähler nach oben.

Die Investmentbank JPMorgan argumentierte, dass spekulative Investoren nach dem jüngsten Ausverkauf mittlerweile wohl kapituliert haben dürften. Analyst Nikolaos Panigirtzoglou zog Parallelen zur Crash-Phase im Dezember 2018, als der Dow binnen weniger Wochen um mehr als 4000 Zähler oder rund 16 Prozent eingebrochen war. «Damit steigen zumindest kurzfristig die Chancen auf eine Gegenbewegung», sagte der Experte.

Aktien der Kreuzfahrt-Reederei Carnival rückten um 10,5 Prozent vor. Für die Kurse von Fluggesellschaften wie American Airlines und United Airlines ging es um 15,3 beziehungsweise 12,3 Prozent aufwärts. Sie profitierten von der Aussicht auf staatliche Unterstützung. Delta Air Lines stiegen mit 4,5 Prozent weniger stark. Die Fluggesellschaft kündigte wegen des Virus ein um 15 Prozent verringertes Flugangebot an und zog die Prognosen für das erste Quartal und das Gesamtjahr zurück.

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